VersSt - Fallstudien |
Internationaler SchadensversichererEin in London ansässiger Versicherungskonzern wollte seine aktuellsten besonderen EMEA-Versicherungsdienstleistungen lancieren. Dies beinhaltete die grenzübergreifende Risikodeckung für eine Reihe von Sparten in 22 EU- und EFTA-Ländern. Zudem erforderte dies die Registrierung bei lokalen Steuerbehörden, einschließlich Ernennung eines Fiskalvertreters in bestimmten Jurisdiktionen, und Einzug und Zahlung von Steuern. Mitversicherer: Problem der verspäteten EinreichungDie knapp bemessenen Versicherungssteuer-Meldetermine bereiteten einem Versicherer Probleme, weil er darauf angewiesen war, dass sein Mitversicherer Prämienangaben vorlegte. In einigen Ländern erhielt der Versicherer die notwendigen Policenangaben erst einige Wochen nach Ablauf der Einreichungstermine. Dies bedeutete Säumnisstrafen und Zinsen sowie interne Berichte über verspätete Einreichung, die der Konformitätsstelle des Versicherers zugingen. Französischer Captive-Versicherer Ein großer firmeneigener Captive zeichnete, in 8 Gebieten in Europa, für seinen Konzern Versicherungen. Er stützte sich abwicklungstechnisch auf Makler und lokale Konzern-Tochtergesellschaften, hatte mit diskontinuierlichem Service zu kämpfen und war nicht überzeugt, dass Versicherungssteuer-Kalkulationen bzw. Konformität befriedigend gehandhabt wurden. Luxemburgischer Versicherer mit historischen Versicherungssteuer-VerbindlichkeitenEin in mehreren Territorien operierender Versicherer zeichnete seit vielen Jahren Verträge in 6 Ländern. Obwohl er die Versicherungssteuer berechnet und eingezogen hatte, war er weder ordnungsgemäß registriert noch hatte er Erklärungen in den jeweiligen europäischen Ländern eingereicht. Daher drohten dem Versicherer empfindliche Strafen und Geldbußen. Europäischer LebensversichererEin globaler Lebensversicherer, der multijurisdiktionale Programme anbieten wollte, richtete ein neues, in Dublin ansässiges Versicherungsbüro ein. Als FOS-Versicherer, der in den Ländern, wo er Risikodeckung bereitstellte, keine Tochtergesellschaften oder Filialen gründen musste, musste er sich jedoch in vielen europäischen Ländern steuerlich anmelden. Mittel- und osteuropäische SteuerkonformitätEin seit langem etablierter italienischer Versicherer hatte eine Kombination von lokalen Zweigstellen und Maklern zur Gewährleistung seiner Versicherungssteuer-Konformität in Anspruch genommen. Im Zuge einer neuen Vermarktungsstrategie begann er, Versicherungen in einer Reihe mittel- und osteuropäischer Länder, die keine Versicherungssteuer erheben, zu zeichnen. Diese erforderte jedoch Konformität mit einer Reihe anderer lokaler Abgaben. Deutscher Makler, der es mit Versicherungssteuer-Nonkonformität zu tun hatteEin Makler hatte es mit einem US-Versicherer zu tun, der nicht bereit war, die Verantwortung für die fällige Versicherungssteuer auf Policen, die er in vier europäischen Ländern ausgestellt hatte, zu übernehmen. Obwohl nicht für die Versicherungssteuer haftbar, war der Makler dennoch darauf bedacht, die ausstehenden Beträge zu begleichen, weil die Versicherungsinhaber stattdessen verantwortlich gewesen sein könnten. info@tmf-vat.de |
